Erneuerung Lienener Straße, Lengerich

Der Verkehr auf der Lienener Straße, die auch Zufahrt zum Dyckerhoff Werk in Lengerich ist, kann wieder ungehindert rollen. Den Beton lieferten zwei sibo-Werke.

Die Erneuerung der Lienener Straße in Lengerich, die Ende März 2018 startete, ist abgeschlossen.

Die Teilflächen, bei denen die Fahrbahndecke wieder in Beton erstellt wurde, sind fertig gestellt. Lieferant des Betons waren die Werke Greven und Georgsmarienhütte. Eingebaut wurde ein Beton der Güte C 30/37 auf Basis des CEM I 42,5 N aus dem Werk Lengerich. Begleitet wurde der Einbau durch die GFBB Prüftechnik aus Lengerich.

Die Erneuerung der Fahrbahn zwischen dem Bahnhof Lengerich und dem Werksgelände der Dyckerhoff GmbH war erforderlich, da die Betonfahrbahn nicht mehr den Fahrkomfort bot, wie man es heute von einer Fahrbahndecke erwartet. Beim Bau der ursprünglichen Straße galten noch andere Regeln zur Dimensionierung und die einzelnen Platten wurden nicht untereinander mit Dübel und Anker verbunden. Das Resultat dieser Bauweise konnte jeder Nutzer dieses Straßenabschnittes im Auto fühlen, da sich die Platten im Laufe der Nutzung verschoben haben. Nicht fachgemäße Ausbesserungen durch Asphalt haben ein Übriges dazu beigetragen, dass sich die Betonplatten noch mehr verschoben haben.

Aus diesem Grunde verwundert es auch nicht, dass im ursprünglichen Plan zur Sanierung der Straße Beton als Baustoff für die Fahrbahndecke nicht mehr vorgesehen war. Nur durch intensive Gespräche und Beratung unsererseits wurde beim Bauamt des Kreises Steinfurt erreicht, dass zumindest der Einfahrtsbereich zum Zementwerk Lengerich in Beton gebaut wurde. Nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf hochbelasteten Verkehrsflächen von Industrie und kommunalen Straßenbau, wie z.B. Kreisverkehr, Busspuren oder Kreuzungsbereiche, weist die Betonfahr-bahndecke im Vergleich zur Asphaltbauweise eine deutlich längere Lebensdauer insbesondere bei den hohen Belastungen durch Schwerlastverkehr auf.

Im Zuge dieser Erneuerung der Fahrbahnen sind insgesamt über 500 m³ Beton mit Luftporenbildner eingebaut worden.

Für die Herstellung der Bordsteine und Randbereiche wurden ca. 900 m³ Beton in erdfeuchter Konsistenz verarbeitet.

Am 17. Dezember 2018 wurde die Lienener Straße auf ganzer Strecke, für beide Fahrtrichtungen, wieder freigegeben.